Erwachsene haben es verlernt abzuschalten, sich locker zu machen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Wir können nicht mehr wie Kinder unbewusst zwischen Ruhe- und Aktivphase wechseln. Konflikte in der Partnerschaft und im Beruf sowie die ganzen üblichen Alltagssorgen führen zu Dauerdruck.
Dieser ständige Stress macht nicht nur unglücklich, sondern kann auch krank machen. Entspannungsverfahren können helfen wieder mehr Ruhe und Gelassenheit ins Leben zu bringen.
Stress treibt uns zwar an, doch wenn man anfängt die Erschöpfungssignale des Körpers mit Kaffee zu betäuben und Alkohol und Nikotin zur Entspannung braucht, dann wird es höchste Zeit iPhone, Laptop und Co. aus dem Fenster zu schmeißen und sich endlich Ruhe zu gönnen. Denn wird Stress chronisch, erhöht dies das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen.
Die typischen Symptome von Erschöpfung: Kopfschmerzen, negative Gedanken, Ärger, Magendruck, Schlafstörungen und Gereiztheit.
Wenn Du abends total erschöpft ins Bett fällst aber morgens genauso gerädert wieder aufwachst, ist es definitiv an der Zeit Deinen Lebensstil zu überdenken.
Am besten schüttelt man den Stress ab, indem man sich ausgewogen ernährt, regelmäßig bewegt, Hobbys pflegt und versucht immer positiv zu denken. Mit schönen Tagträumen erlaubst Du Deiner gestressten Seele eine kurze Auszeit und verhilfst Dir selbst zu neuer Kraft.
Doch das Wichtigste: Hör auf Deinen Körper und seine Bedürfnisse!
Entspannungstechniken trainieren unsere Fähigkeit uns zu erholen. Es gibt Techniken die eher mental funktionieren (Autogenes Training, Meditation), andere arbeiten körperbezogen (Yoga, Progressive Muskelrelaxation). Außerdem unterstützen und verstärken Entspannungstechniken den Heilprozess bei Erkrankungen.
Sich einfach mal beim Aus- und Einatmen zuhören und die Gedanken abschalten. Doch gerade dieses Gedanken-Ausschalten fällt den meisten so schwer. Die Spirit Yoga Gründerin Patricia Thielemann erklärt warum:
„Ziel bei der Meditation ist es, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Diese Fähigkeit entwickelt man erst mit der Zeit, man braucht etwas Geduld, bis die Gelassenheit wächst und die Lücken zwischen den immer wieder aufkommenden Gedanken größer werden. Diese Lücken, die Ruhe zwischen den Gedankenblitzen, das ist Meditation.“
Die richtige Entspannungsmethode wählt man am besten anhand der eigenen Charaktereigenschaften. Die einen brauchen eher komplette Ruhe während die anderen sich bei gezielter Action entspannen.
Alle, die mehr Entspannung in ihrem Leben suchen, sollten einen Kurs belegen. Denn unser Körper kann auf ungewohnte Entspannung zunächst mit Kopf- oder Rückenschmerzen reagieren. Um das zu verstehen und damit richtig umzugehen, ist der Kursleiter durchaus dienlich.
Mit dem Stress ist es doch eigentlich wie mit allen anderen Dingen im Leben: In kleinen Dosen hilfreich, in großen Mengen schädlich. Also spendier Deinem Körper eine Pause, wenn er Dich darum bittet.
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